Die fünf wichtigsten Kommaregeln

(Gabis Regeln)

Hinweis:
Die Rechtschreibreform änderte keine einzige Regel!
Man muss nicht mehr alle Kommas setzen, aber man sollte!
Kommas erleichtern nach wie vor das Lesen (nicht unbedingt das Schreiben).


1. Das Komma steht zwischen Sätzen. (S)

Es ist dabei gleichgültig, ob die Sätze, zwischen denen ein Komma steht, "Hauptsätze" oder "Nebensätze" sind.

2. Das Komma trennt den erweiterten Infinitiv ab. (I)

Eine Grundform ist bereits erweitert, wenn "ohne zu, um zu, als zu, anstatt zu" an Stelle des bloßen "zu" stehen.

3. Das Komma trennt die Glieder einer Aufzählung, die nicht durch "und" oder "oder" verbunden sind. (A)

(Wenn man bei einer Aufzählung weder "und" noch "oder" einsetzen kann, steht auch kein Komma:

4. Das Komma steht vor "sondern". (G)

Der Gegensatz kann auch durch "aber, jedoch, vielmehr, allerdings" ausgedrückt werden.

5. Das Komma trennt die nachgestellte nähere Bestimmung ab. (B)

Nachgestellte genauere Bestimmungen werden im allgemeinen eingeleitet durch "und zwar, und das, das heißt (d.h.), zum Beispiel (z.B.), wie, nämlich, namentlich, insbesondere". Diese Einleitungen können fehlen, aber jederzeit ergänzt werden.

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